"schematische Arbeitsweise, die für alle Klarheit schafft."
Unter diesem Titel habe ich mein erstes Seminar für rechtliche Betreuer Entwickelt. Hier eine kurze Beschreibung des Inhalts:
Denkfehler und die Konsequenzen:
Im ersten Abschnitt des Seminars beschäftigen wir uns mit
den häufigsten Denkfehlern bei Betreuern und
zu welchen Folgen und Zeitverlusten diese
Fehler letztlich führen und wie man diese
vermeidbaren Fehler stattdessen nicht auftreten
lässt.
Insbesondere Fehler wie:
"zum Betreuer für
"Dritte" werden.",
"blinder Aktionismus."
dem häufigen Irrtum "Aufgabenbereiche = automatische
Arbeitsaufträge für die rechtliche Betreuung.",
"Abhängigkeit vom Betreuer, statt
Wiedererlangung der Selbstständigkeit.",
Den nicht vorhandenen "Erziehungsauftrag" in der
rechtlichen Betreuung,
sowie Fehler im Umgang mit den Formerfordernissen bei
Gericht und Fehlern beim Umgang mit
Behörden.
Im zweiten Abschnitt beschäftigen wir uns mit
dem Aufbau einer Infrastruktur die von Beginn
an Fehler ausschließt.
Der rote Faden für Betreute und Dritte:
Hier insbesondere die Schaffung von
rechtssicheren Wegen der Antragsübermittlung,
Software,— und Hardwareempfehlungen, den
richtigen Bandansagen, die richtige Erklärung
unserer Tätigkeiten gegenüber Betreuten und auch
Dritten, das erste Gespräch im Betreuungsbüro,
die Gestaltung von Sprechzeiten und Signaturen
bei Mailversand im Urlaubsfall und die Wahl der
richtigen Bürohardware,- und software.
Abgrenzun bei Konfliktsituationen im Betreueralltag
Im dritten Abschnitt kommen wir dann zu
konkreten Konfliktsituationen im Berufsalltag mit Lösungen.
Also der so häufig benötigten
Abgrenzung.
Hier stelle Ich 20 typische Konfliktsituationen mit
Ärzten, Sozialdiensten, ABW-Betreuern und
sonstigen vorrangigen Hilfen, Behörden, SPDI,
Banken, Pfl egeheimen und Angehörigen vor und
wie man diese unter Berücksichtigung der
Betreuungsrechtsreform effektiv lösen kann.
Die effektive Arbeitsweise in der Umsetzung:
Im vierten Abschnitt des Seminars gehen wir
dann Schritt für Schritt die Anwendung der
vorgestellten effektiven Arbeitsweise an einem
fiktiven Fallbeispiel durch und vergleichen die
vorgestellte Arbeitsweise mit der bisher
angewandten Arbeitsweise. Die Vorteile werden
hier transparent ersichtlich.
Argumentationshilfen Tipps und Tricks:
Im fünften Abschnitt werden dann noch seriöse
Fundstellen und Quellen für weiteres fundiertes
Betreuerwissen vermittelt. Der letzte Abschnitt
findet seinen Abschluss mit ein paar
grundsätzlichen Empfehlungen sowie Tipps und
Tricks für die alltägliche Arbeit.